Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: August 2026
Hinweis: Diese Bedingungen gelten für die derzeitige kostenlose, nicht-kommerzielle Bereitstellung. Es findet kein Verkauf statt.
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die kostenlose Nutzung des Angebots durch Cornelius Krämer („Anbieter") und den Nutzerinnen und Nutzern des Angebots skills-for-ai (skills-for-ai.com).
§ 2 Leistungsgegenstand
Der Anbieter stellt eigene digitale Produkte zum einmaligen Bezug bereit (Auslieferung per Download oder Installation über die CLI, z. B. npx): Skills (standardkonforme Anweisungsdateien im offenen agentskills.io-Format) und Agents (Plugins für Claude Code u. a. KI-Werkzeuge). Es handelt sich ausschließlich um eigene Produkte des Anbieters (kein Drittanbieter-Verkauf).
§ 3 Vertragsschluss
Die Darstellung der Skills & Agents stellt kein bindendes Angebot dar. Mit „Freischalten" schaltet der Nutzer das Produkt frei; der Vertrag kommt mit Bereitstellung des Produkts (Download bzw. Installation) zustande.
§ 4 Kostenlosigkeit
Alle Skills & Agents werden derzeit kostenlos und ohne Zahlungspflicht bereitgestellt. Es fallen keine Kosten, keine Gebühren und keine Umsatzsteuer an.
§ 5 Nutzungsrechte
Mit der Freischaltung erhält der Nutzer ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich unbefristetes Nutzungsrecht für eigene Zwecke. Dies gilt für gekaufte und kostenlose Inhalte gleichermaßen. Die Weitergabe, der Weiterverkauf oder die Veröffentlichung der Inhalte (einschließlich der bereitgestellten Dateien und Installations-Token) ohne Zustimmung des Rechteinhabers sind nicht gestattet. Versionen/Updates: Aktualisierungen werden kostenlos bereitgestellt.
§ 6 Zulässige Nutzung & KI-Verordnung (EU) 2024/1689
Was die Produkte sind: Skills & Agents sind Anweisungs- und Vorlagendateien (Text/Markdown, teils Hilfsskripte). Sie enthalten kein KI-Modell und führen selbst keine Inferenz aus; sie sind daher kein KI-System im Sinne des Art. 3 Nr. 1 der Verordnung (EU) 2024/1689 (KI-VO). Ein KI-System entsteht erst durch die Nutzung mit dem KI-Dienst deiner Wahl — die Anbieterpflichten für dieses Modell bzw. System (u. a. Art. 50 Abs. 1 und 2 KI-VO) treffen dessen Anbieter.
Zweckbestimmung: Die Produkte sind ausschließlich für die in der jeweiligen Produktbeschreibung genannten Zwecke bestimmt. Sie sind nicht für Hochrisiko-Anwendungen im Sinne des Anhangs III der KI-VO bestimmt (u. a. Beschäftigung und Personalauswahl, allgemeine und berufliche Bildung, Kreditwürdigkeit, Strafverfolgung, kritische Infrastruktur, Migration, Zugang zu wesentlichen Diensten) und nicht als Sicherheitsbauteil eines Produkts.
Untersagt ist die Nutzung für nach Art. 5 KI-VO verbotene Praktiken — insbesondere manipulative oder ausnutzende Techniken, Social Scoring, Emotionserkennung am Arbeitsplatz oder in Bildungseinrichtungen, biometrische Kategorisierung sowie das ungezielte Auslesen von Gesichtsbildern.
Deine Verantwortung: Setzt du ein Produkt entgegen dieser Zweckbestimmung in einem Hochrisiko-Kontext ein oder bringst du daraus ein eigenes KI-System unter deinem Namen in Verkehr, giltst du insoweit selbst als Anbieter bzw. Betreiber und trägst die daraus folgenden Pflichten (u. a. Art. 25 KI-VO). Ebenso liegen die Transparenzpflichten beim Veröffentlichen KI-erzeugter Inhalte bei dir (Art. 50 Abs. 3 und 4 KI-VO — z. B. Deepfakes, Emotionserkennung, bestimmte Texte von öffentlichem Interesse). Eine Einordnung der Rollen findest du unter Vertrauen & Sicherheit.
§ 7 Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten
Da alle Inhalte unentgeltlich bereitgestellt werden, besteht mangels eines entgeltlichen Vertrags kein Widerrufsrecht.
§ 8 Keine Zahlungsabwicklung
Derzeit findet kein Verkauf und keine Zahlungsabwicklung statt. Alle Inhalte werden unentgeltlich bereitgestellt.
§ 9 Gewährleistung & Haftung
Der Anbieter stellt die digitalen Produkte nach den gesetzlichen Vorschriften für digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB) frei von Produkt- und Rechtsmängeln bereit. Maßgeblich ist die jeweilige Produktbeschreibung; eine darüber hinausgehende Eignung für bestimmte Zwecke des Nutzers wird nicht geschuldet. Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit der Website (z. B. bei Wartung oder Störungen) besteht nicht.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz; bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.
§ 10 Schlussbestimmungen
Verbraucherstreitbeilegung: Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.