Business Marketing Skill

KI-Transparenz

Erst prüfen. Dann klar kennzeichnen.

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Kostenlos
0 0 v1.0.0 Aktualisiert 14.07.2026 von skills-for-ai

SKILL.md im offenen agentskills.io-Standard — direkt nutzbar in Claude, ChatGPT/Codex, Cursor, Copilot & Co.

KI-Transparenz ist ein KI-Skill für KI-Kennzeichnung, Offenlegung und Plattform-Labels, der für einen konkreten KI-Inhalt, ein KI-System, einen Chatbot, eine Kampagne oder eine Plattformveröffentlichung klärt, ob eine Kennzeichnungspflicht bestehen kann, **wer** verantwortlich ist, **welche** aktuelle Regel gilt, ob die Plattform schon ein Label bietet — und ob das reicht. Er deckt EU AI Act (Art. 50), DACH (UWG/DSG), internationale Module, Plattform-Funktionen und C2PA ab. Bewusst verantwortungsvoll: quellenbasiert & verify-live, nie „rechtssicher/garantiert", keine Rechtsberatung.

Was dieser Skill macht

  • Klärt zuerst die **Rolle** (Anbieter/Downstream/Betreiber/Publisher/Plattform/Agentur/privat) und erst danach die Pflicht — mit Ein-Satz-Begründung
  • Trennt die **vier Art.-50-Bereiche**: Interaktion, maschinenlesbare Anbieter-Markierung, Emotion/Biometrie, Deepfake + Texte von öffentlichem Interesse
  • Hält **sichtbare Offenlegung, technische Anbieterpflicht, nationales Irreführungsrisiko, Plattformregel und freiwillige Best Practice** als getrennte Zeilen auseinander
  • Verpflichtender **Platform-Capability-Check**: genauer Schalter, Menüpfad, Format, erste Exposition, Persistenz bei Download/Crossposting — und ob ein eigener Hinweis zusätzlich nötig ist
  • **Source-first & verify-live**: nennt Regeln/Fristen/Toggles nie aus dem Gedächtnis, prüft gegen offizielle Primärquellen; ohne aktuelle Quelle kein grünes Ergebnis (fail-closed)
  • Deckt **EU AI Act, EU Code of Practice & EU-Icons, DACH (UWG/DSG)** sowie **China, Südkorea, USA (Bund + Kalifornien), UK/CA/AU/JP (Watchlist)** mit ehrlichem Support-Status ab
  • Erklärt **C2PA/Content Credentials** verständlich — ohne es als pauschales Compliance-Siegel darzustellen
  • **Kennzeichnungs-Generator**: Kurzlabel + ausführlicher Hinweis + barrierefreier Alt-Text + Position + technische & Plattform-Variante (Chatbot/Bild/Audio/Video/Text/Immobilie/Kunst)
  • Gibt einen **KI-Transparenz-Check** aus (Ergebnisklasse A–H, Konfidenz, Begründung, Umsetzung, Quellenstatus) und optional ein Abschluss-**Mockup**
  • Eskaliert Risikofälle (reale Personen, Deepfakes, Wahlen, Biometrie, große Kampagnen, eigenes KI-Produkt) an eine individuelle Rechtsprüfung

Beschreibung

KI-Transparenz (englisch: AI Transparency) ist ein quellenbasierter Prüf- und Umsetzungs-Skill für die KI-Kennzeichnungspflicht, Offenlegung und maschinenlesbare Markierung — er sagt nicht nur „Ja" oder „Nein", sondern klärt nachvollziehbar: **Wer** ist verantwortlich, **welche** aktuelle Regel ist einschlägig, gilt sie für genau **diesen** Inhalt und dieses Land, bietet die **Plattform** schon eine passende Kennzeichnung, **reicht** der Haken, was muss zusätzlich selbst eingebaut werden, **wie** wird der Hinweis formuliert und platziert, und wie wird die Entscheidung belegt. Der Leitgedanke ist **rollenbasiert**: KI-Transparenz bestimmt zuerst die Rolle (Anbieter, Downstream-Anbieter, Betreiber, Publisher, Plattform, Agentur, Privatperson) und erst danach die Pflicht. Er trennt die **vier Artikel-50-Bereiche** strikt — direkte Interaktion (Chatbot-Offenlegung), maschinenlesbare Anbieter-Markierung generierter Inhalte, Emotionserkennung/biometrische Kategorisierung, Deepfakes und bestimmte Texte von öffentlichem Interesse — und vermischt **sichtbare Offenlegung** nie mit **technischer Anbieterpflicht** oder **Gesetz** nie mit **Plattformregel**. Besonders wichtig ist der verpflichtende **Platform-Capability-Check**: Statt pauschal „schreib einen KI-Hinweis rein" prüft der Skill zuerst, was die Plattform selbst kennzeichnet (YouTube, TikTok organisch & Ads, Meta/Threads, Google Ads, LinkedIn, Pinterest, X, Snapchat) — genauer Schalter, Menüpfad, Format, ob der Hinweis bei erster Exposition sichtbar ist und ob er beim Download oder Crossposting erhalten bleibt — und ergänzt nur das, was plattformseitig, technisch oder rechtlich noch fehlt. Ein Plattformlabel gilt dabei **nie** als automatischer Compliance-Nachweis. Der Skill ist bewusst **verantwortungsvoll** gebaut, weil ein falscher Kennzeichnungs-Rat real schaden kann: Er nennt Regeln, Fristen, Schwellen, Toggles oder UI-Pfade **nie aus dem Gedächtnis als Fakt**, sondern behandelt die lokale Wissensbasis nur als Struktur und datierten Baseline-Stand (14.07.2026) und prüft jede entscheidungserhebliche Aussage **live gegen die aktuelle, möglichst offizielle Quelle** (EU AI Act, Kommissionsleitlinien, EU Code of Practice, nationale Gesetze, offizielle Plattform-Hilfe, C2PA-Spezifikation). Lässt sich etwas nicht verifizieren, gibt er **kein grünes Ergebnis** aus (fail-closed), sondern einen ehrlichen Quellenstatus. Er sagt **nie** „rechtssicher", „garantiert" oder „ersetzt einen Anwalt", weist Konfidenz und offene Punkte aus, eskaliert Risikofälle (reale Personen, Deepfakes, Wahlen, Biometrie, Minderjährige, große Kampagnen, eigenes KI-System) an eine individuelle Rechtsprüfung und ist **keine Rechtsberatung**. Neben EU und DACH deckt er internationale Module (China, Südkorea, USA-Bund + Kalifornien, UK/CA/AU/JP als Watchlist) mit ehrlichem Support-Status ab, erklärt C2PA/Content Credentials ohne es als pauschales Siegel darzustellen, liefert einen **Kennzeichnungs-Generator** (Kurzlabel, ausführlicher Hinweis, barrierefreier Alt-Text, Position, technische und Plattform-Variante) für Chatbot, Bild, Audio, Video, Text, Immobilien- und Produktvisualisierung sowie Kunst — und bietet am Ende einer abgeschlossenen Prüfung optional ein passendes Beispiel-Mockup an. Jede größere Ausgabe ist ein KI-Transparenz-Check mit Ergebnisklasse (A–H), Begründung, getrennten Pflichtzeilen, Umsetzung, Formulierung, offenen Punkten und Quellenstatus.

Beispiele

Was es nicht macht

  • Gibt **keine Rechtsberatung** und sagt nie „rechtssicher", „garantiert keine Pflicht" oder „ersetzt einen Anwalt" — nennt mögliche Pflichten mit Quelle, Datum und Konfidenz
  • Nennt Regeln/Fristen/Schwellen/Toggles/UI-Pfade nie aus dem Gedächtnis als Fakt und erfindet keine Quellen — verify-live, sonst fail-closed
  • Vermischt die vier Art.-50-Bereiche nicht und trennt sichtbare Offenlegung von maschinenlesbarer Markierung sowie Gesetz von Plattformregel
  • Macht aus „kein Gesetz gefunden" kein „keine Pflicht" und gibt keinen Entwurf als geltendes Recht aus
  • Behandelt einen Plattform-Toggle / ein EU-Icon / ein Auto-Label nicht als automatischen Compliance-Nachweis und erfindet keine Plattform-Oberflächen
  • Nimmt nicht ein Land als Standard an — klärt Rolle, Zielmarkt und die EU-Sonderregel (Output in der Union) und markiert nicht unterstützte Jurisdiktionen
  • Entscheidet nicht abschließend über Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, Datenschutz oder Verträge — flaggt sie nur

Kompatibilität & Technik

Claude (Projects & System-Prompt)ChatGPT (Custom GPT & Custom Instructions)Jedes LLMAm stärksten mit Websuche / Deep Research / Datei- & Bild-Uploads (offizielle Quellen live prüfen)Native UI (Buttons/Tabellen/Checklisten) wo verfügbar, sonst Markdown-Fallback
Geprüft (intern)
7 Szenarien
Empfohlene Laufzeit
Stärkstes verfügbares Modell; für die Live-Prüfung von Recht und Plattform-Funktionen eines mit Websuche/Deep Research; für Content-Audits eines mit Datei-/Bild-Analyse.
Modi
Schnellcheck (Standard) · Tiefenprüfung (voller Entscheidungsbaum) · Anbieter-Check (Rolle & maschinenlesbare Markierung) · Content-Audit (Bild/Video/Audio/Text tatsächlich analysieren) · Plattform-Check (Capability-Resolver je Format & Fläche) · Code-of-Practice-Gap-Analyse · Kennzeichnungs-Generator (Label-Paket) · Quellen-Update / Legal Update Delta
Eingaben
Beschreibung des KI-Inhalts / -Systems / Chatbots in Alltagssprache · Rolle, Zielmärkte, Sprache, Veröffentlichungskontext · Datei oder URL (Bild/Video/Audio/Text) zur Analyse · Zielplattform & Format (organisch, Anzeige, eigene Website, Download) · verwendetes KI-Tool (für C2PA/Wasserzeichen)
Ausgabeformat
KI-Transparenz-Check (Ergebnisklasse A–H + Konfidenz, geprüfte Märkte, Prüfdatum, Rolle, Warum, getrennte Pflichtzeilen, empfohlene Umsetzung, passende Formulierung, nicht vollständig geprüfte Bereiche, Quellen, Quellenstatus); bei Plattformfällen ein zusätzlicher Plattformprüfungs-Block mit Post-Publish-Checkliste; optional ein Abschluss-Mockup. Native Buttons/Tabellen/Checklisten wo verfügbar, sonst nummerierter Fallback.
Unterkategorie
KI-Compliance & Transparenz-Navigation
Lizenz
Proprietär

Sicherheitsprofil

Lokal

Läuft komplett bei dir mit deiner eigenen KI — keine externe Runtime, keine laufenden Kosten.

Instruction-only

Nur Anweisungen, Vorlagen und Referenzen — keine ausführbaren Skripte.

Netzzugriff

Greift im Normalbetrieb auf externe Quellen / das Netz zu (z. B. Live-Seiten, Such-/Daten-APIs).

Was bedeuten diese Badges? →

Lieferumfang

  • ai-transparency-1.0.0/14 Dateien
    • .claude-plugin/marketplace.json
    • plugins/ai-transparency/skills/ai-transparency/14 Dateien
      • SKILL.md
      • manifest.json
      • references/12 Dateien
        • ai-transparency-checklist.md
        • ai-transparency-method.md
        • eu-article-50.md
        • examples-and-tests.md
        • international-modules.md
        • label-library.md
        • mockup-generator.md
        • national-dach.md
        • platform-capability.md
        • roles-and-jurisdiction.md
        • sources-and-freshness.md
        • technical-c2pa.md
    • .agents/skills/ai-transparency/→ universell — gleicher Inhalt (Codex, Cursor, Copilot, Gemini, Windsurf, Cline)
    • LICENSE.txt

Installation

Nach dem Freischalten installierst du mit einem Befehl — erkennt dein KI-Tool automatisch.

Läuft inClaude CodeGitHub CopilotGemini CLICursorCodex CLIWindsurfCline

Auch als Chat-Prompt nutzbar

Voll im Chat

Kein KI-Tool? Füg ihn in Claude, ChatGPT oder Gemini ein und nutze die Methode sofort.

Dieser Skill bringt keine Skripte mit — der Prompt trägt daher seine volle Methode.

Funktioniert am besten, wenn dein Chat Web-Zugriff hat.

Die Installation ist die volle Version — sie greift automatisch, führt ihre Skripte aus und lädt Referenzen bei Bedarf. Als Chat-Prompt fährst du die Methode selbst.

Zum Kopieren des paste-fertigen Prompts freischalten — danach in „Meine Skills".

Bewertungen

Noch keine Bewertungen – sei der/die Erste.

Hinweis

Unverbindliche, quellenbasierte Orientierung — keine Rechtsberatung und kein Ersatz für eine individuelle rechtliche Prüfung. Der Skill sagt nie „rechtssicher" oder „garantiert" und behandelt die lokale Wissensbasis nur als datierten Baseline-Stand (14.07.2026): Regeln, Fristen und Plattform-Funktionen ändern sich — jede entscheidungserhebliche Aussage gehört an der aktuellen offiziellen Quelle live geprüft, und ohne solche Quelle gibt der Skill kein endgültiges Ergebnis aus. Bei realen Personen, Deepfakes, Wahlen/politischer Werbung, Biometrie/Emotionserkennung, großen Kampagnen, behördlichem Einsatz oder einem eigenen kommerziellen KI-System eine individuelle Rechtsprüfung und die zuständige Stelle einbeziehen. Der zum Baseline-Stand noch ausstehende finale Art.-50-Leitlinienstand ist vor produktivem Einsatz erneut zu prüfen. Recherche-Stand der mitgelieferten Beispiele: 2026-07-14.

Änderungen

  • v1.0.014.07.2026Erstveröffentlichung: quellenbasierter Prüf- und Umsetzungs-Skill für KI-Kennzeichnung, Offenlegung und Plattform-Labels. Klärt Rolle (Anbieter/Downstream/Betreiber/Publisher/Plattform/Agentur/privat) vor der Pflicht, trennt die vier Art.-50-Bereiche (Interaktion, maschinenlesbare Markierung, Emotion/Biometrie, Deepfake + Texte von öffentlichem Interesse) und hält sichtbare Offenlegung, technische Anbieterpflicht, nationales Irreführungsrisiko und Plattformregel strikt getrennt. Deckt EU AI Act, EU Code of Practice & EU-Icons, DACH (UWG/DSG), China, Südkorea, USA (Bund + Kalifornien) sowie UK/CA/AU/JP (Watchlist) ab. Verpflichtender Platform-Capability-Check (YouTube, TikTok organisch & Ads, Meta/Threads, Google Ads, LinkedIn, Pinterest, X, Snapchat, eigene Website): prüft, was die Plattform selbst kennzeichnet — und ob das reicht. C2PA/Content Credentials, Kennzeichnungs-Generator (Chatbot/Bild/Audio/Video/Text/Immobilie/Kunst) mit Barrierefreiheit, optionaler Abschluss-Mockup. Bewusst verantwortungsvoll nach dem Grundsatz „keine aktuelle seriöse Quelle – keine definitive Aussage" (verify-live, fail-closed); nie „rechtssicher" oder „garantiert"; keine Rechtsberatung. 12 englische References + interne Regressionstests.

Häufige Fragen

Was macht KI-Transparenz?

KI-Transparenz ist ein KI-Skill für KI-Kennzeichnung, Offenlegung und Plattform-Labels, der für einen konkreten KI-Inhalt, ein KI-System, einen Chatbot, eine Kampagne oder eine Plattformveröffentlichung klärt, ob eine Kennzeichnungspflicht bestehen kann, **wer** verantwortlich ist, **welche** aktuelle Regel gilt, ob die Plattform schon ein Label bietet — und ob das reicht. Er deckt EU AI Act (Art. 50), DACH (UWG/DSG), internationale Module, Plattform-Funktionen und C2PA ab. Bewusst verantwortungsvoll: quellenbasiert & verify-live, nie „rechtssicher/garantiert", keine Rechtsberatung.

Muss ich KI-generierte Inhalte kennzeichnen — und wann?

Das kommt auf Rolle, Inhalt und Land an — genau das klärt KI-Transparenz. Der Skill bestimmt zuerst deine Rolle (Anbieter, Betreiber, Publisher, Plattform, privat …), prüft dann die einschlägige Regel (EU AI Act Art. 50, UWG, Plattformregel) und sagt, ob eine sichtbare Kennzeichnung, eine maschinenlesbare Anbieter-Markierung oder gar keine Pflicht besteht. Er gibt bewusst kein pauschales Ja/Nein, sondern eine begründete, quellenbasierte Einordnung mit Konfidenz — und nennt, was zusätzlich selbst umgesetzt werden muss.

Ist KI-Transparenz eine Rechtsberatung oder garantiert es Rechtssicherheit?

Nein. KI-Transparenz ist eine unverbindliche, quellenbasierte Orientierung, keine Rechtsberatung, und sagt nie „rechtssicher" oder „garantiert keine Pflicht". Der Skill nennt die geprüften Regeln mit Quelle, Datum und Status, weist offene Punkte und eine Konfidenz aus und eskaliert Risikofälle (reale Personen, Deepfakes, Wahlen, Biometrie, große Kampagnen, eigenes KI-Produkt) ausdrücklich an eine individuelle Rechtsprüfung. Die letzte Entscheidung trifft die zuständige Stelle bzw. ein Anwalt.

Reicht der KI-Haken auf YouTube oder TikTok, oder muss ich zusätzlich etwas einbauen?

KI-Transparenz prüft genau das mit einem Platform-Capability-Check: Bietet die Plattform (YouTube, TikTok organisch/Ads, Meta/Threads, Google Ads, LinkedIn, Pinterest, X, Snapchat) eine offizielle Kennzeichnungsfunktion, für welches Format, wo erscheint der Hinweis, ist er bei erster Exposition sichtbar und bleibt er beim Download/Crossposting erhalten? Oft ist der Haken die richtige UI-Einblendung, aber kein automatischer Compliance-Nachweis — der Skill sagt, wann du zusätzlich einen eigenen sichtbaren Hinweis ins Bild/Video einbauen musst.

Woher weiß KI-Transparenz den aktuellen Rechtsstand?

Die lokale Wissensbasis des Skills ist nur Struktur, Suchkarte und ein datierter Baseline-Stand (14.07.2026) — keine dauerhafte Wahrheit. KI-Transparenz arbeitet source-first und verify-live: jede entscheidungserhebliche Aussage wird gegen die aktuelle, möglichst offizielle Primärquelle geprüft (EUR-Lex, EU-Kommission, nationale Gesetze, offizielle Plattform-Hilfe, C2PA-Spezifikation). Lässt sich etwas nicht verifizieren, gibt der Skill kein grünes Ergebnis aus (fail-closed), sondern nennt den Quellenstatus.

Was ist ein Deepfake im Sinne von Artikel 50 — nur Prominente?

Nein. KI-Transparenz prüft den Deepfake-Begriff des EU AI Act breit: KI-generiert oder -manipuliert, Bild/Audio/Video, das existierenden Personen, Objekten, Orten, Einrichtungen, Organisationen oder Ereignissen ähnelt und fälschlich authentisch wirken könnte. Das umfasst auch geklonte Stimmen, eine KI-möblierte reale Wohnung, ein erfundenes Firmenevent oder einen realistischen Brand in einem echten Gebäude — nicht nur Gesichter oder Prominente. Kunst/Satire ist kein pauschaler Freifahrtschein, sondern begrenzt nur die Form der Offenlegung.

Deckt KI-Transparenz auch andere Länder als Deutschland ab?

Ja. KI-Transparenz behandelt EU/EWR, Deutschland, Österreich und die Schweiz als Kernmodule und hat internationale Module für China, Südkorea, die USA (Bund + Kalifornien) sowie UK, Kanada, Australien und Japan als Watchlist. Jedes Modul zeigt seinen Support-Status (vollständig/limitiert/Watchlist/nicht unterstützt), und der Skill berücksichtigt die EU-Sonderregel, dass der EU AI Act auch außerhalb der EU greifen kann, wenn der Output in der Union verwendet wird. Bei mehreren Zielmärkten bietet er ein gemeinsames Mindestlabel plus länderspezifische Ergänzungen.

Erfindet der Skill Rechtsquellen, Fristen oder Plattform-Funktionen?

Nein. KI-Transparenz nennt Regeln, Fristen, Toggles oder UI-Pfade nie aus dem Gedächtnis als Fakt, erfindet keine Quellen und keine Plattform-Oberflächen. Alles Entscheidungserhebliche gilt als datierter Baseline-Snapshot zum Live-Prüfen; unverifizierte Positionen werden als „schematisch" markiert. Draft- und finale Fassung werden getrennt, Quellenkonflikte offengelegt, geänderte Regeln als Legal Update Delta ausgewiesen statt still überschrieben.

Mit welchen KI-Tools funktioniert KI-Transparenz?

Claude (Projects & System-Prompt) · ChatGPT (Custom GPT & Custom Instructions) · Jedes LLM · Am stärksten mit Websuche / Deep Research / Datei- & Bild-Uploads (offizielle Quellen live prüfen) · Native UI (Buttons/Tabellen/Checklisten) wo verfügbar, sonst Markdown-Fallback

Wie setze ich KI-Transparenz ein?

KI-Transparenz ist eine SKILL.md im offenen agentskills.io-Standard: per Befehl installieren (npx) oder herunterladen und ins KI-Tool laden — Claude (Projects), ChatGPT (Custom GPT), Cursor, Copilot, Gemini CLI u. a. Kein Code nötig.