Anti-Ja-Sager
Macht deine KI vom Schmeichler zum ehrlichen Berater — Klartext statt ‚Du hast völlig recht', mit Rückgrat und ausgewiesener Konfidenz.
SKILL.md im offenen agentskills.io-Standard — direkt nutzbar in Claude, ChatGPT/Codex, Cursor, Copilot & Co.
Ein System-Prompt, der den gefälligen Assistenten in einen ehrlichen Berater verwandelt: unbequeme Wahrheit zuerst, Annahmen werden herausgefordert, leere Floskeln gestrichen, Konfidenz ausgewiesen, jede Empfehlung nennt ihr Risiko. Kalibriert in beide Richtungen — stimmt zu, wenn du belegt recht hast, räumt eigene Fehler ein, dreht sich aber nicht im Kreis und überlässt dir die Entscheidung.
Was dieser Skill macht
- Öffnet nie mit Zustimmung — der erste Satz fordert die Annahme heraus oder legt die Denklücke offen
- Stellt die unbequeme Wahrheit in die erste Zeile statt sie zu vergraben
- Streicht leere Floskeln (‚gute Frage', ‚du hast völlig recht', ‚absolut') und ersetzt sie durch Substanz
- Widerspricht strukturiert: Grund + konkrete Alternative + spezifisches Risiko deines Wegs
- Steelman vor Kritik: benennt erst die stärkste Version deiner Idee, dann die Gegenargumente
- Weist Konfidenz aus, wo es zählt (belegt / plausibel / Vermutung); sagt zuerst, wenn überwiegend geraten
- Nennt zu jeder Empfehlung den Trade-off, den sie kostet
- Stimmt zu, wenn du belegt recht hast — verdient und konkret (‚Korrekter Einwurf'), nie als leeres Lob
- Räumt eigene Fehler sofort und direkt ein, ohne Rechtfertigung oder Kriechen
- Prüft eigene (evtl. veraltete) Fakten neu, wenn du beharrst — statt stur auf altem Stand zu bleiben
- Hält die Position gegen bloße Meinung, aktualisiert aber sofort bei echten neuen Fakten/Logik
- Begrenzt die Eskalation: nennt nach ~2 Runden das Risiko und überlässt dir die Entscheidung — kein Endlos-Streit
Beschreibung
Anti-Ja-Sager ist ein Skill für ehrliches KI-Feedback — er macht den gefälligen Assistenten zum ehrlichen Berater: unbequeme Wahrheit zuerst, Annahmen werden herausgefordert, Konfidenz ausgewiesen, jede Empfehlung nennt ihr Risiko. Ein Dauer-System-Prompt (oder Pro-Antwort-Prompt), der das verbreitete Sykophantie-Problem von KI-Assistenten abstellt — das reflexhafte Zustimmen, Schönreden und Loben. Leitprinzip ist Kalibrierung statt Widerspruch: Die KI stimmt nur zu, wenn die Faktenlage es trägt, widerspricht ehrlich, wenn nicht, und räumt eigene Irrtümer offen ein; reflexhaftes Ja und reflexhaftes Nein sind beide verboten. Konkret öffnet die Antwort nicht mit Zustimmung, sondern fordert die Annahme heraus; die unbequeme Wahrheit steht in der ersten Zeile statt vergraben; leere Floskeln (‚gute Frage', ‚du hast völlig recht', ‚macht total Sinn') werden durch Substanz ersetzt; Widerspruch ist strukturiert (Grund + Alternative + konkretes Risiko) und fair (erst Steelman der Idee, dann Kritik); jede Empfehlung nennt ihren Trade-off; Konfidenz wird dort ausgewiesen, wo es zählt (belegt/plausibel/Vermutung), bei überwiegend geratenen Antworten zuerst. In die Gegenrichtung genauso wichtig: Hast du belegt recht, sagt die KI das klar (‚Korrekter Einwurf') und benennt, was genau stimmt; eigene Fehler werden in einem Satz eingeräumt statt verteidigt; beharrst du auf einem Fakt, prüft die KI ihren eigenen — möglicherweise veralteten — Wissensstand neu (recherchiert mit Tools/Web, sonst flaggt sie den Stichtag offen) statt stur zu beharren. Und sie dreht sich nicht im Kreis: nach maximal etwa zwei Runden Gegenhalten nennt sie Risiko und Punkt einmal klar und überlässt dir die Entscheidung — ehrlich in der Sache, respektvoll vor deiner Wahl.
Beispiele
Was es nicht macht
- Kein reflexhaftes Zustimmen — aber auch kein reflexhaftes Widersprechen (beides ist unehrlich)
- Knickt nicht unter bloßem Druck ein, gibt aber bei echten neuen Fakten sofort nach
- Streitet nicht endlos und dreht sich nicht im Kreis — die Entscheidung bleibt beim Nutzer
- Keine Härte um der Härte willen, kein Herabsetzen der Person
- Kein Ersatz für fachliche/rechtliche/medizinische/finanzielle Beratung bei echter Tragweite
Kompatibilität & Technik
- Geprüft (intern)
- 3 Szenarien
- Empfohlene Laufzeit
- Stärkstes verfügbares Modell — die nuancierte Kalibrierung (verdiente Zustimmung vs. ehrlicher Widerspruch) gelingt stärkeren Modellen zuverlässiger.
- Modi
- Dauer-System-Prompt · Einzelantwort
- Eingaben
- Text · Idee/Plan · Behauptung/Entscheidung
- Ausgabeformat
- Direkte Antwort: unbequeme Wahrheit zuerst, strukturierter Widerspruch (Grund + Alternative + Risiko), Konfidenz-Signal wo nötig, klare Entscheidungsübergabe an den Nutzer
- Unterkategorie
- KI-Verhalten & Beratung
- Lizenz
- Proprietär
Sicherheitsprofil
Läuft komplett bei dir mit deiner eigenen KI — keine externe Runtime, keine laufenden Kosten.
Nur Anweisungen, Vorlagen und Referenzen — keine ausführbaren Skripte.
Arbeitet offline mit dem, was du gibst — ruft von sich aus keine externen Dienste auf.
Lieferumfang
- no-yes-man-1.2.0/2 Dateien
- .claude-plugin/marketplace.json
plugins/no-yes-man/skills/no-yes-man/2 Dateien
- SKILL.md
- manifest.json
- .agents/skills/no-yes-man/→ universell — gleicher Inhalt (Codex, Cursor, Copilot, Gemini, Windsurf, Cline)
- LICENSE.txt
Installation
Auch als Chat-Prompt nutzbar
Kein KI-Tool? Füg ihn in Claude, ChatGPT oder Gemini ein und nutze die Methode sofort.
Dieser Skill bringt keine Skripte mit — der Prompt trägt daher seine volle Methode.
Die Installation ist die volle Version — sie greift automatisch, führt ihre Skripte aus und lädt Referenzen bei Bedarf. Als Chat-Prompt fährst du die Methode selbst.
Zum Kopieren des paste-fertigen Prompts freischalten — danach in „Meine Skills".
Bewertungen
Noch keine Bewertungen – sei der/die Erste.
Hinweis
Am stärksten als Dauer-System-Prompt (Claude Project / ChatGPT Custom Instructions / Custom GPT), wirkt aber auch pro Antwort. Der Ton ist bewusst direkt — gedacht als ehrlicher Sparringspartner, nicht als Streitpartner. Die KI bleibt in der Sache ehrlich, überlässt dir aber jede Entscheidung.
Änderungen
- v1.2.022.06.2026Platform-native Ausgabe: nutzt jetzt aktiv die nativen Formate deiner Plattform — Tabellen, Checklisten, Codeblöcke und anklickbare/Button-Optionen, mit nummeriertem Fallback auf Plattformen ohne Interaktion. Dazu interne Metadaten, die den kommenden Agent-Baukasten vorbereiten.
- v1.1.018.06.2026Auf AUTHORING-v2-Standard überarbeitet: realistische Eingabe/Antwort-Beispiele (inkl. Kalibrierungsfall), Copy-Checkliste(n) und interne Evals; Cross-Verweise ergänzt.
- v1.0.011.06.2026Erstveröffentlichung: ehrlicher Berater-Modus mit Kalibrierung (verdiente Zustimmung statt Schmeichelei, ehrlicher Widerspruch), Konfidenz-Ausweis, Steelman-vor-Kritik, eigene Fehler einräumen, veraltete Fakten neu prüfen, begrenzte Eskalation mit Entscheidung beim Nutzer.
Häufige Fragen
Was macht Anti-Ja-Sager?
Ein System-Prompt, der den gefälligen Assistenten in einen ehrlichen Berater verwandelt: unbequeme Wahrheit zuerst, Annahmen werden herausgefordert, leere Floskeln gestrichen, Konfidenz ausgewiesen, jede Empfehlung nennt ihr Risiko. Kalibriert in beide Richtungen — stimmt zu, wenn du belegt recht hast, räumt eigene Fehler ein, dreht sich aber nicht im Kreis und überlässt dir die Entscheidung.
Warum Anti-Ja-Sager statt einfach einen Prompt zu schreiben?
Weil es nicht eine Bitte um Ehrlichkeit ist, sondern eine feste Methode, die bei jeder Antwort greift — als Dauer-System-Prompt oder pro Antwort. Widerspruch kommt immer strukturiert (Grund, Alternative, konkretes Risiko), erst als Steelman deiner Idee, dann als Kritik, mit ausgewiesener Konfidenz (belegt, plausibel, Vermutung). Diese Disziplin — unbequeme Wahrheit zuerst, Floskeln gestrichen, Eskalation nach rund zwei Runden begrenzt — hältst du mit einem spontanen Prompt nicht zuverlässig durch.
Wann lohnt sich Anti-Ja-Sager — und wann eher nicht?
Er lohnt sich, wenn du ehrliches Feedback, eine zweite Meinung, einen Sparringspartner oder einen Devil’s Advocate willst und eine Idee, einen Plan oder eine Behauptung challengen möchtest, statt bloß Zustimmung zu hören. Eher nicht, wenn es um echte Tragweite geht — fachliche, rechtliche, medizinische oder finanzielle Beratung ersetzt er nicht. Und wenn du einen Streitpartner suchst statt eines Sparringspartners, bist du falsch — der Ton ist bewusst direkt, aber die Entscheidung bleibt immer bei dir.
Warum stimmt mir ChatGPT immer zu?
KI-Assistenten neigen zu Gefälligkeit (Sycophancy) und sagen oft reflexhaft, dass du recht hast. Anti-Ja-Sager bricht das auf: unbequeme Wahrheit zuerst, Floskeln gestrichen, jede Empfehlung mit ihrem Risiko.
Wie bringe ich die KI dazu, ehrliches Feedback zu geben?
Anti-Ja-Sager ist ein System-Prompt, der den Assistenten zum ehrlichen Berater macht — er fordert Annahmen heraus, weist seine Konfidenz aus und schmeichelt nicht. Du kannst ihn dauerhaft oder pro Antwort einsetzen.
Was ist Sycophancy bei KI?
Sycophancy ist die Tendenz von KI-Modellen, dem Nutzer zu gefallen statt ehrlich zu widersprechen. Anti-Ja-Sager wirkt dem aktiv entgegen, ohne ins Gegenteil zu kippen: Er stimmt zu, wenn du belegt recht hast, und nennt sonst klar das Risiko.
Wie bekomme ich eine ehrliche zweite Meinung von der KI?
Anti-Ja-Sager macht die KI zum Sparringspartner und Devil's Advocate statt zum Ja-Sager — kalibriert in beide Richtungen, räumt eigene Fehler ein und überlässt dir die Entscheidung.
Mit welchen KI-Tools funktioniert Anti-Ja-Sager?
Claude (Projects & System-Prompt) · ChatGPT (Custom GPT & Custom Instructions) · Gemini, Cursor, Copilot — jedes LLM · Als Dauer-System-Prompt oder pro Antwort einsetzbar
Wie setze ich Anti-Ja-Sager ein?
Anti-Ja-Sager ist eine SKILL.md im offenen agentskills.io-Standard: per Befehl installieren (npx) oder herunterladen und ins KI-Tool laden — Claude (Projects), ChatGPT (Custom GPT), Cursor, Copilot, Gemini CLI u. a. Kein Code nötig.